Dipperz/Dirlos – Pilgerzell 3:0

Bittere und zu hohe Derbyniederlage

Derbypleite für unsere Mannschaft in der Kreisoberliga Mitte: Zum ersten Mal überhaupt verlor Pilgerzell in einem Pflichtspiel gegen Nachbar FSG Dipperz/Dirlos. Das Gemeindederby ging vom Resultat her mit 3:0 (2:0) klar an unseren Lokalrivalen. Das Ergebnis spiegelt jedoch nicht den Spielverlauf wider.„Es war bitter. Wir haben mehr ins Spiel investiert und bessere Torchancen herausgespielt als die Dipperzer und trotzdem verloren“, klagte Pilgerzells Trainer Torsten Renz bei Künzell-aktuell. Dipperz/Dirlos konnte mit dem ersten Torschuss sofort in Führung gehen. Maximilian Rosada verwandelte einen Freistoß direkt. Torhüter-Routinier Alexander Link, der diesmal für Basti Kramer im Tor stand, hatte keine Chance, den Ball zu halten. Pilgerzell ließ sich jedoch nicht beirren und gestaltete das Spiel weiter ausgeglichen. Victor Faulstich kam zu einer guten Chance für die Pilgerzeller, doch sein Schuss wurde von einem Dirloser noch von der Linie gekratzt. Dennoch erzielten die Gastgeber das 2:0. Ein Freistoß von Moritz Goldbach fand am langen Pfosten Christian Grösch, der aus spitzem Winkel per Kopf traf.

In der zweiten Halbzeit liefen die Pilgerzeller dem Rückstand hinterher, kamen aber nicht mehr wirklich gefährlich zum Abschluss. Der zweite Abschnitt verlief kampfbetonter und war eines Derbys würdig. Eine Viertelstunde vor Schluss fiel dann die endgültige Entscheidung. Eine Ecke der Dipperzer ging auf den langen Pfosten, dort stand Spielertrainer Alexander Lembcke, der abzog und traf. „Am Ende war das Spiel ausgeglichen, wir haben unsere Chancen jedoch besser verwertet und gewonnen“, befand Dipperz/Dirlos‘ Betreuer Christoph Baier.

TSV Pilgerzell: Link; S. Büdel (72. Helfrich), Erb, Jasching (75. N. Herber), Heller – Kretz, Sislak – M. Meissel, Herget (54. Wingenfeld), Faulstich – Mathiebe.

Schiedsrichter: Bernhard Depta (Huttengrund). Zuschauer: 300. Tore: 1:0 Maximilian Rosada (7.), 2:0 Christian Grösch (28.), 3:0 Alexander Lembcke (77.).

Foto: Benedikt Herget und die Pilgerzeller hatten in Dirlos viel Pech.