Rolf Gollin verlängert

Herrencoach Rolf Gollin verlängert

Rolf Gollin wird auch in der kommenden Saison die Kreisoberliga-Mannschaft des TSV Pilgerzell trainieren. Der 50-jährige Coach und der Verein haben sich am gestrigen Donnerstag darauf verständigt, die bisher sehr erfolgreiche Zusammenarbeit über den Sommer hinaus fortzusetzen. Der frühere Petersberger hatte die Pilgerzeller im Herbst übernommen, nachdem Marcus Neugebauer sein Amt aus krankheitsbedingten Gründen nach dem dritten Spieltag hatte abgeben müssen und Jugendleiter Gianni Leonangeli anschließend das Team für ein paar Wochen interimistisch betreute.

“Wir sind sehr froh, dass wir so schnell und noch vor dem Vorbereitungsbeginn am 11. Februar Einigkeit erzielen konnten. Rolf hat uns Mitte Oktober in einer schwierigen Situation übernommen, sich aber sehr schnell akklimatisiert und im Training an den richtigen Stellschrauben gedreht. Wir sind von der bisherigen Arbeit von Rolf sehr angetan und freuen uns, dass er sich bei uns so wohlfühlt”, erklärt Fußball-Abteilungsleiter Marc Leubecher und fügt an, “dass unsere Spieler von seinem Training begeistert sind und aus dem Kreis der Mannschaft der große Wunsch an uns herangedrungen ist, dass Rolf bitte weitermachen soll. Wir haben dadurch Planungssicherheit und ich bin optimistisch, dass der jetzige Kader auch in der kommenden Saison in dieser Form bestehen bleibt und darüber hinaus noch punktuell verstärkt werden kann.”

Gollin betont, dass für ihn das Gesamtpaket in Pilgerzell passt: “Ich bin super aufgenommen worden und fühle mich sehr wohl beim TSV. Die Mannschaft zieht klasse mit und hat mir die Signale gesendet, dass es weitergehen soll, welche ich gerne beantwortet habe. Im Verein ist zudem viel Bewegung drin, viele Veranstaltungen fördern das Vereinsleben – und diese Atmosphäre ist mir einfach wichtig.” Man sei als Mitte-Kreisoberligist in einer Klasse beheimatet, “die unheimlich attraktiv ist, aber auch unheimlich herausfordernd. Nach der nicht einfachen Hinserie wollen wir erst einmal so schnell wie möglich Luft nach unten schaffen. Wenn uns das gelingt, dann können wir im Hinblick auf die neue Saison schon einiges ausprobieren und im Sommer gemeinsam schauen, wie wir eine weitere positive Entwicklung vorantreiben können. Der Fokus liegt aber erst einmal ganz klar auf der Restrunde.”