C-Juniorinnnen bei Volkswagen Junior Masters

Steinert: „Viel für unsere Entwicklung mitgenommen“

In der C-Juniorinnen-Hessenliga steigt der Meisterschafts-Showdown für die Mädchen des TSV Pilgerzell am kommenden Wochenende, am Sonntag hat sich das Team von Torsten Steinert sehr passabel beim Volkswagen Junior Masters in der Kaiserau geschlagen.

Im Feld mit Bayer Leverkusen, dem FSV Gütersloh, dem VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach, dem Krusenbuscher SV, Bergisch Gladbach und Olympia Laxten holte Pilgerzell zehn Punkte und war damit am Ende Vierter von acht Mannschaften. „Wir haben echt einen richtig guten Auftritt hingelegt und viel für unsere Entwicklung mitgenommen“, war Steinert mächtig stolz auf seine Spielerinnen, die in den jeweils 14-minütigen Spielen auf einem der vielen Spielfelder in Kamen gegen Leverkusen und Gütersloh, die sich letztlich beide für das Finalturnier des Masters qualifiziert haben, jeweils ein Unentschieden erreichen konnte.

„Teilweise hatten wir auch Pech vor der Kiste. Beim 0:0 gegen gegen Bergisch Gladbach hatten wir sechs top Möglichkeiten, bei der Nullnummer gegen Mönchengladbach trifft Zilly Pfeifer dann den Pfosten“, haderte Steinert ein klein wenig, wobei ihm eher die harte Gangart einiger Team missfiel: „Zilly Pfeifer wurde oft eine mitgegeben, später ist sie nach einem Check auf den Kopf gefallen und konnte die letzten drei Partien nicht mehr mitmachen. Wir sind zwar generell immer zu brav, aber viele Sachen gingen auch über die Grenzen der Fairness hinaus.“ Steinert hofft, dass bis zum Saisonfinale nächste Woche bei Eintracht Frankfurt wieder alle Spielerinnen fit sind. Bei einem eigenen Sieg und einem gleichzeitigen Patzer von Spitzenreiter Wetzlar in Darmstadt könnte der TSV Pilgerzell sogar noch Hessenligameister werden.

Für den TSV Pilgerzell spielten: Mona Raab; Elina Bianco, Lea Bösch, Kim Steinert, Zilly Pfeifer, Maria Happ, Tabea Leonangeli, Emilia Barth, Rebekka Barth, Mia Stabel.