Kreisoberliga Mitte, 4. Spieltag: TSV Bachrain – TSV Pilgerzell 2:2 (2:2)

Wieder Ärger mit Schiri Köpsel im Derby

Der TSV Bachrain und der TSV Pilgerzell haben sich im Derby der Fußball-Kreisoberliga Mitte 2:2 (2:2) unentschieden getrennt. Nach einem relativ ausgeglichenen Spiel hatte Pilgerzells Kapitän Benedikt Herget in der Nachspielzeit noch die große Chance auf den Siegtreffer, vergab jedoch freistehend. Zudem stand Schiedsrichter Lars-Hendrik Köpsel im Fokus.

„Mir wurde vor dem Spiel gesagt, dass der Schiedsrichter wohl ein persönliches Problem mit einigen meiner Spieler hätte. Er hat dann auch ganz, ganz schwach gepfiffen. Als ich ihn nach der Partie darauf angesprochen habe, hat er nicht reagiert und mich einfach stehen lassen“, ärgerte sich Pilgerzells Trainer Rolf Gollin über den Unparteiischen: „So etwas habe ich noch nicht erlebt, und ich bin schon lange im Geschäft.“ Auch die Gelb-Rote Karte für Denis Heck nach 70 Minuten warf mehr Fragen auf, als dass es Antworten gab.

Fußball wurde in Bachrain jedoch auch noch gespielt, wobei Louis Schröter die Gäste per starkem Solo in Führung brachte (14.). Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag: Nach einem Pilgerzeller Ballverlust gelang Andreas Weber per berechtigtem Handlefmeter der Ausgleich (27.), nur fünf Minuten später hatte Bachrain das Spiel gedreht: Maurus Klüber traf aus unmöglichem Winkel zum 2:1. Die Freude auf Seiten der Hausherren währte jedoch nur kurz, Kelvin Jasching nutzte eine Unordnung in der Bachrainer Hintermannschaft zum 2:2-Ausgleich.

Verdient, wenn es nach Bachrain-Trainer Lothar Klüber geht: „Über 90 Minuten gesehen geht das Remis in Ordnung, ich finde, dass wir in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren“, so Klüber, der mit dem ersten Punktgewinn der Saison trotzdem nicht zufrieden ist: „Die Zuordnung bei den Gegentoren hat nicht gestimmt, das ist so nicht zufriedenstellend. Wobei man natürlich auch erwähnen muss, dass unser Torwart am Ende den einen Punkt festgehalten hat.“ Klüber sprach damit auf die Chance von Pilgerzells Benedikt Herget an, der freistehend am Bachrainer Schlussmann Moritz Pappert scheiterte. „Den muss er natürlich rein machen“, befand auch Gollin, der anfügte: „Die Chancenverwertung war wieder katastrophal. Niemand schießt die Tore für uns, da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“

TSV Pilgerzell: Meinecke – M. Meissel, Erb, Sislak, Jasching – Heck, Bleuel (72. Weber), Herget – Wingenfeld (76. Helfrich), Faulstich, Schröter.
Schiedsrichter: Lars Köpsel (FT Fulda). Zuschauer: 180. Tore: 0:1 Louis Schröter (14.), 1:1 Andreas Weber (27.), 2:1 Maurus Klüber (32.), 2:2 Kelvin Jasching (36.)

Foto (Charlie Rolff): Andreas Wingenfeld und Co. war in Bachrain immerhin mal ein Tor, aber weiterhin kein Sieg vergönnt.