Frauen-Hessenliga, 8. Spieltag: TSV Pilgerzell – MFFC Wiesbaden 2:3

Neugebauer beklagt Wettbewerbsverzerrung

Das Derby am Donnerstag gegen Lütter hat bei unseren Hessenliga-Frauen Spuren hinterlassen. Die Beine waren schwer und eine Spielidee nicht zu erkennen. In der Quintessenz bedeutete dies eine 2:3 (1:3) Niederlage gegen Wiesbaden.

Die Zeichen standen schon vor dem Spiel nicht auf Sieg für das Team von Marcus Neugebauer. Zu den fünf Ausfällen kam die Belastung durch das Spiel am Donnerstag gegen Lütter hinzu. „Für mich ist das Wettbewerbsverzerrung. Wir müssen in 48 Stunden zwei Mal ran, vor allem nach dem Derby wo wir alles reingelegt haben, und Wiesbaden kann hier frisch antreten“, befand der Coach. Entsprechend schlecht kam der TSV auch in die Begegnung. Neugebauer sah die bislang schwächste Halbzeit der gesamten Saison: „Das war indiskutabel von uns. Man hat die schweren Beine förmlich gesehen und es war, als hätte uns jemand den Stecker gezogen“. Nach der Halbzeitunterbrechung kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und brachten durch den schnellen Anschlusstreffer durch Johanna Groß wieder Spannung in die Begegnung. Fortan entwickelte sich ein Spiel mit drückenden Pilgerzellerinnen, aber auch Wiesbaden blieb mit Kontern gefährlich und traf unter anderem die Latte. „Wir hatten noch gute Chancen auf das 3:3, aber es sollte nicht sein. Die zweite Halbzeit war eine Leistungssteigerung, aber am Ende war auch das Glück nicht da“, bilanzierte Neugebauer abschließend.

TSV Pilgerzell: Hohmann; Worch, J. Groß, Rehm, L. Groß, Neugebauer, Nitsche, Reinhard, Schlott, Krug, Gilbert – Mastromatteo, Reinhardt, Volkmer.
Schiedsrichter: Steffen Krah (SV Herolz). Zuschauer: 75. Tore: 0:1 Valeria Martin (23.), 1:1 Pia Nitsche (25.), 1:2 Caroline Berghorn (27.), 1:3 Julia Schienke (45.), 2:3 Johanna Groß (50.).